Martina Götschel lächelt und hält einen kleinen blauen Weihnachtsbaum mit Perlen.

basal-bewegt Adventskalender

Für Bezugspersonen von jungen Menschen mit Behinderung, die den Advent begreifen statt nur überstehen möchten.

Weihnachten darf leicht sein – auch bei Ihnen.

Schluss mit komplizierten Fördervorschlägen und Perfektionsdruck.
Mit dem basal-bewegt Adventskalender stärken Sie durch 24 Impulse Wahrnehmung, Bewegung und Beziehung – ohne Bastelchaos oder Therapiestress.

Der Advent kann mehr sein als nur Warten. Er kann wachsen lassen.

Der basal-bewegt Adventskalender ist kein Bastelkalender, sondern ein praktischer Begleiter durch den Advent.
Er enthält 24 alltagstaugliche Impulse, die Sie individuell an Ihr Kind mit Behinderung anpassen können – egal, ob es klein, jugendlich oder erwachsen ist. Jede Anregung funktioniert mit Materialien, die Sie ohnehin zu Hause haben.

Die Inhalte sind liebevoll auf die Adventszeit ausgerichtet, doch ihr Zauber wirkt weit über Weihnachten hinaus. Die 24 Impulse lassen sich leicht abwandeln und das ganze Jahr über einsetzen. So entstehen Rituale, die bleiben und Halt geben.

Hinter jedem Angebot steht fundiertes Wissen aus Pädagogik und Basaler Stimulation – verständlich erklärt, sofort anwendbar.
So entsteht Förderung, die sich nach Freude anfühlt – weil wir am besten lernen, wenn wir lachen, staunen und in Beziehung sind.

Lassen Sie den Zauber der Vorweihnachtszeit wirken!

Frohe Adventszeit und viele gute Momente wünscht

Martina Götschel

So einfach ist der Adventskalender:

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Elisabet W.
Elisabet W.
Ausbilderin Basale Stimulation
Liebe Martina, Gratulation!!! Eben habe ich auf Deiner Seite gelesen und konnte nicht aufhören. Die Seite ist ein Genuss. So spritzig, fröhlich, frei von Schwere und kompetent! Und der Adventskalender ist ja so was von genial!!! Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich sofort mit Dir arbeiten wollen. In der heutigen Zeit wäre diese Zusammenarbeit bundesweit möglich. Gerne verweise ich aber Eltern auf Deine Seite. [...] Herzliche und adventliche Grüße sendet Dir Elisabeth
Blandine B.
Blandine B.
Kursleiterin Basale Stimulation
Liebe Frau Götschel, [...] Ich bin seit 15 Jahren Kurleiterin in Frankreich  für Basale Stimulation, und trotz dieser langen Zeit habe ich immer noch viel von Ihrem schönen Adventskalender gelernt. Es war eine sehr schöne Idee, und ich habe es genossen, jeden Tag Ihre so einfachen und doch so wertvollen Ratschläge für pflegende Angehörige zu entdecken, die ihre kranken oder behinderten Familienmitglieder betreuen. Also von ganzem Herzen danke für diese schöne basale Adventszeit, die ich mit Ihnen verbracht habe. Liebe Grüße Blandine
Dorena
Dorena
Praxisanleiterin, Lehrkraft
Hallo liebe Martina, ich sitze grade mit Tränen in den Augen vor dem neuen Türchen. Vielen lieben Dank für diese wertvollen Worte und Gedanken. So einfach und wunderbar zugleich. Es ist mir ein Vergnügen, danke!!!!
Verena
Verena
Mutter
Guten Tag Martina An drei Tagen durfte ich bereits die Türchen öffnen. Sooooooo schön. Bin gespannt auf die weiteren Überraschungen. 😊 Vielen Dank für die tolle Idee. Ich wünsche dir eine schöne und lichterfüllte Adventszeit. Liebe Grüsse Verena

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3. Dezember - Tattoos, die Orientierung schenken

 

Herzlich willkommen zum dritten Türchen des basal-bewegt Adventskalenders!

Heute widmen wir uns einer Erfahrung, die vielen jungen Menschen mit komplexer Behinderung im Alltag fehlt: der spürbaren Grenze des eigenen Körpers – erfahrbar durch ein einfaches Ritual aus Ausstreichen und einem kleinen Tattoo.

Eine ruhige Hand.
Ein klarer Verlauf von der Schulter bis zur Hand.
Ein Punkt auf der Haut, der sagt: „Hier bin ich.“
Mehr braucht es nicht, damit ein Mensch mit schwerer Behinderung wieder ein Stück selbst spüren kann. ✨

Mit gleichmäßigen, wiederholten Ausstreich-Bewegungen über den Arm entsteht eine Erfahrung, die tief in das somatische System wirkt: Sie macht die Hautgrenze spürbar. Sie vermittelt Orientierung. Und ganz oft führt sie zu genau dem Moment, in dem etwas im Körper weicher wird – oder der Blick für einen Augenblick präsenter wird.

Warum das wirkt

Somatische Wahrnehmung entsteht durch Berührung, Rhythmus und die klare Weiterleitung von Reizen über Haut, Muskeln und Knochen.
Sie ist die Basis dafür, dass ein Mensch überhaupt ein Körperbild entwickeln kann:
Wo bin ich? Wo beginnt mein Arm? Wo hört er auf? Gehöre ich zusammen?

Genau diese Erfahrungen fehlen vielen jungen Menschen im Alltag:
lange Positionierungszeiten, wenig Eigenbewegung, viel Pflege – wenig klarer Hautkontakt.

Ausstreichen bringt das zurück.
Nicht hektisch. Nicht zufällig.
Sondern langsam, flächig, vorhersehbar.

Der Körper erhält darüber Informationen, die Halt geben:

„Das ist mein Arm.“
„Hier verläuft er.“
„Ich bin im Raum.“

Das Tattoo selbst – ein kleiner Stern, ein Stiefel, ein Weihnachtsbaum – ist nur die sichtbare Spur.
Die eigentliche Erfahrung passiert vorher:
Grenze spüren. Körperform erkennen. Orientierung zurückgewinnen.

Und manchmal sogar:
ein kleines Lächeln oder das stille Hinhalten des zweiten Arms.

Heute geöffnet – nur für diesen Tag

Dieser Impuls ist Teil meines Adventskalenders für junge Menschen mit komplexer Behinderung und ihre Bezugspersonen.
Jedes Türchen bleibt nur 24 Stunden geöffnet und verschwindet danach aus dem öffentlichen Bereich.

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Ich wünsche Ihnen einen berührenden dritten Dezember und eine schöne Entdeckung der somatischen Wahrnehmung.

✨ basal-bewegte Grüße
Martina Götschel

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Türchen verpasst? Kein Problem!

Dieses Adventskalender-Türchen ist bereits geschlossen –
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