♦ Für Eltern und Bezugspersonen von Kindern mit komplexer Behinderung die weniger Tragen, Ziehen und Zerren wollen ♦

Vom Heben zum Bewegen

Ihr Kind darf größer werden, ohne dass Ihr Alltag immer kraftvoller werden muss.

Praxisprogramm über 4 Wochen um Alltags-Bewegungen rückenfreundlicher und gemeinsamer zu gestalten: mit mehr Sicherheit, Nähe und weniger körperlichem Kraftaufwand.

Pilotpreis 249 € pro Familie ♦ Start am 13. Oktober 2026

Tage
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♦ Klingt das bekannt? ♦

Mehrmals täglich unterstützen Sie in Bewegung

Ihr Kind wird größer und schwerer, und Sie merken immer deutlicher, dass Ihre eigene Kraft Grenzen hat. Gleichzeitig fragen Sie sich: „Wie lange schaffe ich das körperlich noch und tue ich meinem Kind mit dem vielen Heben und Ziehen eigentlich gut?“

Bewegungen wie Drehen im Bett, Hochrutschen, Anziehen, Aufsetzen oder der Weg in den Rollstuhl werden schnell zum Kraftakt. Und wenn jede Bewegung anstrengend ist, wird aus Pflege leicht ein Abarbeiten von Handgriffen – statt eines gemeinsamen Moments mit Ihrem Kind.

Das kenne ich. Da ich pflege seit ich 16 Jahre bin und das auch noch 30 Jahre vorhabe musste ich Alternativen zum Heben, Tragen, Ziehen  und Zerren finden. 

Doch schwieriger als einfach weiter mit Kraft zu bewegen ist es sich zu trauen es anders zu probieren und Bewegungen neu zu denken.

Ich war nie eine Sportlerin und immer im Team Schokolade. Heute begleite ich Bezugspersonen von Menschen mit Behinderungen zu mehr Lebensqualität, Nähe und Entlastung auf Grundlage der Basalen Stimulation, Kinästhetik.

Bewegung ist mehr als Kraft!

Was wäre, wenn Sie bei manchen Bewegungen nicht mehr Kraft, sondern einen anderen Bewegungsweg brauchen?

Im Programm lernen Sie, welche Rolle zum Beispiel Ihre eigene Position, Gewichtsverlagerung, Berührung, Zeit und Schwerkraft spielen.

Sie lernen keine starre Transfertechnik.

Sie lernen, Bewegung besser zu verstehen – damit Sie die Prinzipien auf unterschiedliche Situationen in Ihrem Alltag übertragen können.

Dabei schauen wir nicht nur auf Sie.

Sondern auch darauf, welche kleinen Bewegungsansätze Ihr Kind zeigt und wie daraus mehr gemeinsames Bewegen entstehen kann.

Es geht nicht darum, nie wieder zu heben.

Das möchte ich ganz deutlich sagen.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass Sie Ihr Kind nach vier Wochen nie wieder heben oder körperliche Kraft einsetzen müssen.

Darum geht es auch nicht.

Es geht darum, dass Heben nicht automatisch Ihre einzige Antwort sein muss.

Sie lernen Bewegungsprinzipien kennen, mit denen Sie alltägliche Situationen neu betrachten können: Im Bett, beim Weg auf die Seite, beim Aufrichten zum Sitzen, beim Wechsel in den Rollstuhl und auch in vielen anderen Situationen, in denen Ihr Kind Unterstützung bei Bewegung braucht.

Sie lernen keine starre Technik. Sie lernen, Bewegung zu verstehen.

Und genau deshalb können Sie das Gelernte auf unterschiedliche Situationen in Ihrem Alltag übertragen.

"Vom Heben zum BEWEGEN" ist perfekt für Sie, wenn...

… Ihr Kind kaum oder nicht spricht oder nur wenig Eigenbewegung zeigt.
Sie möchten lernen, auch kleine Reaktionen und Bewegungsansätze besser wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben.

… Ihr Kind eine sehr hohe oder sehr niedrige Muskelspannung hat.
Sie suchen keine Standardtechnik, die angeblich bei jedem Kind funktioniert, sondern Prinzipien, die Sie an Ihre individuelle Situation anpassen können.

… Sie Ihr Kind nicht einfach „irgendwie bewegen“ möchten.
Sie möchten Bewegung bewusster gestalten – mit mehr Wahrnehmung, Kontakt und Miteinander.

… Sie jeden Tag viele Bewegungen unterstützen und dabei ständig im Heben, Ziehen oder Zerren landen.
Sie wünschen sich nicht den nächsten Trick, sondern möchten verstehen, welche anderen Möglichkeiten es in diesen Situationen geben könnte.

… Ihr Kind größer oder schwerer wird.
Was früher irgendwie ging, kostet heute mehr Kraft. Und Sie fragen sich immer öfter, wie Sie das in Zukunft gestalten sollen.

… Sie bereits einen Lifter oder andere Hilfsmittel nutzen – aber merken, dass damit längst nicht jede Situation gelöst ist.
Denn auch das Liftertuch muss unter den Körper. Auch im Bett wird bewegt. Auch vor und nach dem Transfer entstehen viele kleine Bewegungen.

Alle Inhalte im Überblick

Das Ziel: Leichtigkeit in die alltäglichen Bewegungen mit Deinem Kind zu bringen.

Jede Woche baut auf der vorherigen auf und bringt Sie Schritt für Schritt mehr dazu die Schwerkraft zu nutzen statt gegen die Schwerkraft zu arbeiten.

Wie können Sie Ihr Kind seitlich oder kopfwärts im Bett bewegen ohne an ihm zu Ziehen oder Drücken?
Dabei schauen wir darauf, wie Berührung, Wahrnehmung und die Bewegungselemente Ihre eigene Bewegung und die Ihres Kindes beeinflussen.

Wie können Sie Ihr Kind vom Liegen zum Sitzen begleiten, statt es einfach nach oben zu ziehen?
Sie lernen  Gewichtsverlagerungen in der Schwerkraft und das Potential von Bewegungsmustern kennen.

Wie können Sie die bisher gelernten Bewegungsprinzipien verbinden, um den Weg vom (Pflege-)Bett in den Rollstuhl zu gestalten?
Sie beschäftigen sich mit  Aktivierung, wie genau Anstrengung funktioniert. Bonus: ich stelle Ihnen Hilfsmittel vor.

Was können wir aus den konkreten Bewegungssituationen der teilnehmenden Familien erkennen?
Die freiwillig eingereichten Bewegungsvideos werden analysiert: Wir schauen gemeinsam auf Kraftmomente, Stolperstellen, kleine Bewegungsansätze und gelungene Lösungen.

< 200 Seminare

< 2.100 Teilnehmende

< 125 individuelle Beratungen

Ihr Investment für diese Leichtigkeit?

Nutzen Sie jetzt diese einmalige Chance im Pilotkurs dabei zu sein.

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Das alles bekommen Sie zum Pilotpreis

Einmalzahlung

€ 249

statt 599 €

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Ich bin Martina, Ihre Expertin!

über mich - Martina Götschel

Ich bin Martina Götschel – und wenn ich nicht gerade mit meinen Kindern draußen bin, arbeite ich als Dozentin für Basale Stimulation und Kinaesthetics. Seit über 15 Jahren begleite ich pflegende Eltern und Fachkräfte dabei, Bewegungen im Pflegealltag zu erleichtern, nonverbale Dialoge zu führen und wahrnehmungs angepasste Angebote zu gestalten. In meinem Alltag sehe ich immer wieder Herausforderungen beim Trinken, der Körperpflege und dem Kleiden, bei Lageveränderungen, Positionierungen und dem Umgang mit hoher Muskelspannung, Spastik und mit Verhaltensauffälligkeiten. In der Beratung werden Sie merken, dass es praxisnahe alternative Verhaltensweisen gibt.

Fragen und Antworten

Natürlich. Diese sind dann mit bei den anderen Videos gespeichert.

jeweils 11 Uhr am:

  • 13.10.2026
  • 20.10.2026
  • 27.10.2026
  • 03.11.2026
  •  

Ich bin gerne bereit die Termine auch zu verschieben, wenn das für alle okay ist.

ja, unbedingt. Denn darum geht es ja auch. Die WhatsApp Gruppe ist gerade für die Umsetzung zu Hause.

Die Inhalte des Kurses können Sie anwenden, egal ob es sich um Ihr eigenes Kind handelt oder um ein anderes.

Warum wollen Sie nicht gleich lernen, wie sie mit der Schwerkraft zu bewegen statt gegen die Schwerkraft? Ihr Körper und Ihr Kind würden das begrüßen. Je eher Sie anfangen desto leichter wird die Umsetzung für Sie.

das eigentliche Lernen geschieht auch in der Praxis mit Ihrem Kind. Ich führe Sie online nur zu dem Weg auf Kraft zu verzichten und zeigen Ihnen Wege wie das geht.

es geht hier in erster Linie um Sie und Ihre Bewegungen und nicht um Ihr Kind. Sie stehen im Mittelpunkt der Beratung. Das heißt, sie haben die Möglichkeit, dass ich Ihre Bewegungen analysiere, nicht die Ihres Kindes.

Es gibt die Möglichkeit, dass Sie sich die Kosten von der Krankenkasse zurück holen können auf der Grundlage SGB XI §45, doch das ist sehr unterschiedlich. Sprechen Sie doch mit Ihrer Krankenkasse.

Wie lange wollen Sie noch auf die Veränderung warten?

Der perfekte Zeitpunkt kommt nicht. Die Frage ist, ob Sie bereit sind Bewegung nun zu verstehen. Solange Sie auf die perfekte Technik oder das perfekte Hilfsmittel warten werden Sie weiter mit Kraft bewegen.

Leben Sie jetzt los!

© 2026 Martina Götschel.
Alle Rechte vorbehalten.

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3. Dezember - Tattoos, die Orientierung schenken

 

Herzlich willkommen zum dritten Türchen des basal-bewegt Adventskalenders!

Heute widmen wir uns einer Erfahrung, die vielen jungen Menschen mit komplexer Behinderung im Alltag fehlt: der spürbaren Grenze des eigenen Körpers – erfahrbar durch ein einfaches Ritual aus Ausstreichen und einem kleinen Tattoo.

Eine ruhige Hand.
Ein klarer Verlauf von der Schulter bis zur Hand.
Ein Punkt auf der Haut, der sagt: „Hier bin ich.“
Mehr braucht es nicht, damit ein Mensch mit schwerer Behinderung wieder ein Stück selbst spüren kann. ✨

Mit gleichmäßigen, wiederholten Ausstreich-Bewegungen über den Arm entsteht eine Erfahrung, die tief in das somatische System wirkt: Sie macht die Hautgrenze spürbar. Sie vermittelt Orientierung. Und ganz oft führt sie zu genau dem Moment, in dem etwas im Körper weicher wird – oder der Blick für einen Augenblick präsenter wird.

Warum das wirkt

Somatische Wahrnehmung entsteht durch Berührung, Rhythmus und die klare Weiterleitung von Reizen über Haut, Muskeln und Knochen.
Sie ist die Basis dafür, dass ein Mensch überhaupt ein Körperbild entwickeln kann:
Wo bin ich? Wo beginnt mein Arm? Wo hört er auf? Gehöre ich zusammen?

Genau diese Erfahrungen fehlen vielen jungen Menschen im Alltag:
lange Positionierungszeiten, wenig Eigenbewegung, viel Pflege – wenig klarer Hautkontakt.

Ausstreichen bringt das zurück.
Nicht hektisch. Nicht zufällig.
Sondern langsam, flächig, vorhersehbar.

Der Körper erhält darüber Informationen, die Halt geben:

„Das ist mein Arm.“
„Hier verläuft er.“
„Ich bin im Raum.“

Das Tattoo selbst – ein kleiner Stern, ein Stiefel, ein Weihnachtsbaum – ist nur die sichtbare Spur.
Die eigentliche Erfahrung passiert vorher:
Grenze spüren. Körperform erkennen. Orientierung zurückgewinnen.

Und manchmal sogar:
ein kleines Lächeln oder das stille Hinhalten des zweiten Arms.

Heute geöffnet – nur für diesen Tag

Dieser Impuls ist Teil meines Adventskalenders für junge Menschen mit komplexer Behinderung und ihre Bezugspersonen.
Jedes Türchen bleibt nur 24 Stunden geöffnet und verschwindet danach aus dem öffentlichen Bereich.

Wenn Sie mehr Hintergrund möchten oder Beispiele aus meiner Praxis –

👉 dann tragen Sie sich jetzt für die basal-bewegt Post ein.
Dort erhalten Sie jeden Morgen vor 8 Uhr den vollständigen Impuls direkt in Ihr Postfach – ausführlich, praxisnah und so, dass Sie ihn sofort anwenden können.

Ich wünsche Ihnen einen berührenden dritten Dezember und eine schöne Entdeckung der somatischen Wahrnehmung.

✨ basal-bewegte Grüße
Martina Götschel

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Türchen verpasst? Kein Problem!

Dieses Adventskalender-Türchen ist bereits geschlossen –
aber Sie können alle bisherigen Inhalte trotzdem nachlesen und die kommenden Impulse vertieft erleben.

Im VIP-Pass zum basal-bewegt Adventskalender der Sinne finden Sie:

  • alle bisherigen Türchen zum Nachholen

  • zusätzliche Videos, Bilder und Reflexionsfragen

  • praktische Umsetzungshilfen für den Alltag – ganz ohne Heben und Tragen

Damit verpassen Sie nichts mehr und können jeden basalen Impuls in Ihrem Tempo entdecken.

Der VIP-Pass enthält alle bisherigen und künftigen Advents-Inhalte gesammelt an einem Ort für 24 Euro.

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