Termine 2026
Hier finden Sie meine aktuellen Termine – zu den Themen
Basale Stimulation, Kinästhetik und Palliativpflege.
Wenn Sie mich 2026 im Rahmen einer Schulung kennenlernen wollen, dann finden Sie hier eine Auswahl an Terminen. Bitte melden Sie sich direkt dort an.
Individuelle häusliche Schulungen sowie interne Schulungen vereinbaren Sie bitte direkt mit mir. Melden Sie sich dafür unter martina@basal-bewegt.de
Assistenzen nehme ich gerne entgegen, setzen Sie sich dafür bitte direkt mit mir in Verbindung.
Ich stelle einen geschützten Zoom-Raum zur Verfügung damit sich Eltern eines komplex behinderten Kindes (unabhängig vom Alter) Austauschen können. Gerne stehe ich als Moderatorin zur Verfügung.
Dieser Stammtisch ist:
- unverbindlich: Sie müssen sich nicht anmelden
- kostenlos: Es kostet Sie weder Geld noch Daten
Melden Sie sich einfach für die basal-bewegt Post an (ganz am Ende der Seite unter dem Button „zum Leitfaden“) und erhalten Sie jeden Freitag einen Impuls für mehr Lebensqualität mit Ihrem komplex behinderten Kind.
Der nächste Termin ist am 29.01. um 20:15 Uhr
Das Konzept der Basalen Stimulation unterstützt wahrnehmungsbeeinträchtigte Menschen in ihrer Kommunikation und ihrer Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen. Durch unterschiedliche Wahrnehmungsangebote werden diese Menschen über ihre Sinnesorgane auf positive Weise gefördert.
Der Aufbaukurs vermittelt über drei Tage praxisnah aufbauend auf den Basiskurs, wie Wahrnehmungs-Angebote in Verbindung mit Bewegung und Kommunikation gezielt eingesetzt werden können und die Lebensqualität erheblich verbessert wird. Durch Eigenerfahrung spüren die Teilnehmer:innen, wie die basalen Sinne stabilisiert werden und daraus die Fernsinne angenommen werden können.
Schwerpunkte
• Wie kann man Essen und Trinken angepasst anreichen?
• Wie kann man die Umgebung anregend verändern?
• Wie integriert man das in die tägliche Versorgung?
Hinweis:
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung, da die Schulung sehr praktisch gestaltet wird.
Gruppengröße max. 14 Personen
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein absolvierter Basiskurs Basale Stimulation.
Zielgruppe:
Pädagog:innen, psychosoziale Fachkräfte, Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, Einzelfallhelfer:innen, Familienbegleiter:innen, Ärzt:innen und Interessierte, die den Basiskurs Basale Stimulation absolviert haben.
Termine:
jeweils von 09.00-16.00 Uhr
02.03.2026
03.03.2026
04.03.2026
Dozentin:
Martina Götschel, Heilerziehungspflegerin, Kinaesthetics-Trainerin, Palliativfachkraft für Kinder und Jugendliche, Praxisbegleiterin und Pflegeberaterin für Basale Stimulation in der Pflege.
Anmeldung:
bitte direkt beim Veranstalter anmelden -> Cooperative Mensch, Berlin
INHALT
Bei der Zielgruppe der Menschen mit schwerer Behinderung spielt der Mund und die Mundhöhle für uns Assistierende häufig eine große Rolle. Schließlich steht die Atmung, die Zahnpflege, das Sprechen, das Essen und Trinken damit in einem direkten Zusammenhang. Ganz selbstverständlich saugen wir oral ab, putzen Zähne, bieten Nahrung an, unterstützen beim Trinken usw. Was bedeutet das jedoch für die Person, der wir assistieren? Da geht es um viel mehr und lohnt es sich einmal genauer hinzuschauen und zu reflektieren. Die professionelle Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Empathie. Auch werden die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Spastiken thematisiert.
SCHWERPUNKTE
- Bedeutung des Mundes
- Mundpflege bei schwer behinderten Menschen: Zähneputzen, rissige Lippen, Borken und Beläge, Mundtockenheit
- Mittelpunkt Wohlgefühl statt Ernährung: orale Anregung
- Nahrungs- und Getränkeaufnahme
- Nahrungsverweigerung
- Enterale/parenterale Ernährung
- Sensibilität für die Essenssituation beim Assistieren
- Kenntnisse über Erste Hilfe beim Verschlucken
- Aspiration und Maßnahmen zur Aspirationsprophylaxe
- Spezielle Unterstützung bei Menschen mit Spastiken
Bitte bringen Sie sich etwas zu essen und einen Joghurt mit.
In einem praktischen Teil „erfahren“ die Teilnehmenden die Anreichung von beiden Seiten, als „Gebende“ und als „Nehmende“.
Termin: 05.03.2026 von 10 Uhr – 17 Uhr
Wie wirkt Sprache? Was bewirken kleine Umformulierungen?
In diesem praxisnahen Seminar erfahren Sie, wie Kommunikation mit Menschen mit Behinderung auf Augenhöhe gelingen kann. Sie lernen, wie Sie Menschen mit Behinderung als Expert*innen ihrer eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und sprachliche Barrieren durch bewusste Formulierungen abbauen können.
SCHWERPUNKTE
- Sensibilisierung für die Bedeutung von Sprache und Wording
- Ableismus & Adultismus: Diskriminierung durch Sprache erkennen und vermeiden
- Übungen, um Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten zu hinterfragen
- Praktische Methoden für eine respektvolle und wirkungsvolle Kommunikation
- Reflexion der eigenen Haltung und die Übertragung in den beruflichen Alltag
Dieses Seminar ist ideal für Sie, wenn Sie in der Pflege oder pädagogischen Belgeitung von Menschen mit Behinderung tätig sind und Ihre Kommunikation reflektieren und Kenntnisse erweitern möchten. Entdecken Sie, wie Ihre Worte Wirkung entfalten können!
Termin: 17.04.2026 und 13.11.2026 jeweils von 09 Uhr bis 12:30 Uhr
Anmeldung bei der Cooperative Mensch
INHALT
1. Tag
- Berührung & Kommunikation
- Kommunikation mit Menschen mit Behinderung
- Sprache, Wording und Ableismus
- Vom Anfassen zur Berührung
- Berührungsqualitäten
- nonverbale Kommunikation und somatischer Dialog
- An- und Auskleiden
- unter Gesichtspunkten motorischer und kognitiver Einschränkung, Spastizität, Lähmung
- Tipps und bewährte Handgriffe, die das Wechseln von Kleidung erleichtern
- Assistenz beim Essen und Trinken & Orale Pflegeassistenz
- Bedeutung des Mundes
- Assistenz bei der Mundpflege
- Assistenz bei Schluckstörungen
- Körperpflege, Duschen & Baden
- Hygienisches Arbeiten – Was muss ich beachten?
- Körperpflege inklusive Hygienestandards
- Augen-, Ohren-, Nasenpflege
- Pflege des Intimbereichs
- Ausscheiden und Abführen
- Hygienisches Arbeiten
- Waschen im Bett, am Waschbecken und im Stehen
- Haarewaschen
- Duschen und Baden
2. Tag
- Mobilisieren & Transferieren – Hilfreiches für Transfers, Umsetzen und Lagern
- Bewegungen im Pflegebett: kopfwärts und seitwärts
- Bewegungen im Sitzen: zurück und seitwärts
- Transfer vom Pflegebett in den Rollstuhl und zurück: Alternativen zum Heben und Tragen ohne Hilfsmittel
- Varianten, Funktionen und Handling des Rollstuhls
- kleines Rollstuhltraining mit 4 Rollstühlen (inkl. üben im Straßenverkehr)
LERNZIELE
- Erlernen oder Auffrischung von pflegerischem Wissen speziell für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf
- Sicherheit im Alltag durch praktisches Üben von pflegerischen Abläufen
- Sicherheit in der Kommunikation mit Assistenznehmenden
- Transfer des Gelernten in die jeweiligen Praxisfelder
- Angeleitete Eigenerfahrungen reflektieren, Verständnis vertiefen und erweitern
HINWEIS:
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung. Bitte beachten Sie, dass Sie eine Bereitschaft für praktische Übungen und Selbsterfahrung mitbringen sollten.
Termine: 28.04. – 29.04.2026 je von 10 Uhr bis 17 Uhr und 28.09 – 29.09.2026
Anmeldung bei der Cooperative Mensch
„Leib erleben und Berührung gestalten – Basale Stimulation und Leibphänomenologie in Beziehung, Begleitung und Bildung“
Die Tagung rückt den leiblichen Aspekt von Berührung in professionellen Beziehungen in den Mittelpunkt und bringt Basale Stimulation und Leibphänomenologie in einen lebendigen Dialog.
Wir laden ein, den Leib als subjektives Erleben aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten – wissenschaftlich fundiert, praktisch erprobt und persönlich erfahrbar.
Beginn der Fachtagung, ca. 13:00 – 18 Uhr (Uhrzeit vorläufig)
👉 Eröffnungsvortrag am Nachmittag durch Prof. Dr. Christel Bienstein
👉 Nachmittag – Vorträge:
- Dr. phil. Heiner Friesacher:
„…und dann war da nur noch der Schmerz“ – Leiblichkeit als Ort existentiellen Erlebens“.
- Prof. Dr. med. Hans-Joachim Hannich:
„Statthalter des Nicht-Wissens“ – Zur Abstinenz im Basalen Vorgehen.
👉 Abend: „Come together“ – Gemeinsames Abendessen für Mitglieder, ca. ab 18:30 (Uhrzeit vorläufig)
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📅 Samstag, 16. Mai 2026, ca. 09:00 – 17:00 Uhr (Uhrzeit vorläufig)
👉 Ganztägig – Vorträge:
- Prof. Dr. rer. cur. Sabine M. Hartmann-Dörpinghaus:
Ohne Theorie ist alles nichts. Basale Stimulation im Spannungsfeld zwischen praktischer Anwendung und theoretischer Fundierung – eine phänomenologische Perspektive.
- Dr. Marie-Madlen Jeitziner:
In verschiedenen Welten leben – Erfahrungen von Familienmitgliedern kritisch kranker Menschen.
- Simon Arnold:
Schlaganfall mit 13 – trotz Widerständen positiv und selbständig durchs Leben.
- Stephanie Rudolf:
Von der Patient:innen-Pflege zur Selbstpflege – Basale Stimulation trifft Achtsamkeit.
Termin: 15.-16.05.2026 in Darmstadt
Anmeldung direkt bei dem Förderverein für Basale Stimulation
In der Begleitung von Menschen mit Behinderung begegnen wir immer wieder dem Phänomen der Spastik. Dies führt bei der Person oft zu Schmerzen, einem negativen veränderten Körper- und Selbstwertgefühl. Die Eigenbewegung der Extremität nimmt immer weiter ab und lässt sich auch von außen immer schwerer assistieren. Die Begleitenden stehen oft ratlos dabei und haben weder Ideen noch Techniken hier entgegenzuwirken. Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Modelle gibt es in der Literatur kaum, obwohl Spastiken zu unwiederkehrbarem Routinenphänomen gehören.
In dem Seminar setzen Sie sich praktisch mit den Spastiken auseinander Sie erfahren, wie es sich bei Ihnen selbst anfühlt und wie es automatisch zur Verstärkung kommt. Lernen Sie, wie man grundlegende Angebote aus dem Konzept der Basalen Stimulation und Kinaesthetik praktisch umsetzen kann.
Termin: 01.06.2026 von 10 – 14 Uhr
Anmeldung über die Cooperative Mensch
Atmung ist mehr als ein physiologischer Vorgang.
Sie ist Rhythmus, Orientierung und Sicherheit. Gerade für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit komplexer Behinderung oder palliativer Erkrankung ist sie oft eingeschränkt, flach oder angestrengt. Manche können nicht tief durchatmen. Andere brauchen Unterstützung beim Husten oder beim Regulieren von Spannung und Unruhe. Dieser Themenkurs widmet sich der bewussten Begleitung von Atmung und dem gezielten Einsatz von Vibration im Sinne der Basalen Stimulation®.
Inhalt und pädagogischer Schwerpunkt:
Im Mittelpunkt stehen atemstimulierende Angebote, Kontaktatmen, palliative Atembegleitung und der Einsatz von Vibration manuell, stimmlich oder mit einfachen Hilfsmitteln. Die Teilnehmenden erleben, wie diese Angebote Sicherheit vermitteln, Spannungszustände regulieren, Wohlbefinden fördern können und die Sauerstoffzufuhr verbessert werden kann. Der Kurs thematisiert Situationen aus dem Alltag mit palliativ erkrankten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung, die Unterstützung bei der Atmung benötigen, weil sie nicht tief atmen können oder Hilfe beim Husten brauchen. Ein zentraler Bestandteil des Kurses ist die Selbsterfahrung und Partner:innenerfahrung. Die Teilnehmenden spüren am eigenen Körper, wie Atmung, Berührung und Vibration wirken und welche Qualität von Sicherheit dadurch entsteht. Dieses Erleben bildet die Grundlage für einen achtsamen und verantwortungsvollen Transfer in den Alltag.
Was dieser Kurs vermittelt
• Sicherheit im Umgang mit atemstimulierenden Angeboten
• ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Atmung und Vibration
• Möglichkeiten zur Regulation von Spannung und Unruhe
• einen sensiblen, beziehungsorientierten Umgang mit Nähe und Berührung
Was dieser Kurs nicht ist
• keine Atemtherapie
• keine medizinische Intervention
• keine Notfall- oder Akutschulung
Organisatorisches
• Umfang: 8 Unterrichtseinheiten + 2 Stunden Selbststudium
• Abschluss: Teilnahmebescheinigung des IFBS e. V.
• Anerkennung: Themenkurs Basale Stimulation®
• Anrechenbarkeit: anrechenbar auf einen Basis- oder Aufbaukurs Basale Stimulation®
Zielgruppe
Pädagog:innen, psychosoziale Fachkräfte, Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, Einzelfallhelfer:innen, Familienbegleiter:innen, Ärzt:innen und Interessierte
Termin: 02.06.2026 von 10 – 17 Uhr
Kontakt über die Björn Schulz Stiftung
Pflegen Sie ein Kind oder Jugendlichen und sind auf der Suche nach einer schonenderen und effektiveren Methode der Bewegungsunterstützung? In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie durch bewusste Bewegungswahrnehmung Ihre körperliche Belastung verringern und zugleich die Mobilität der zu pflegenden jungen Menschen gezielt fördern können.
Statt Heben, Ziehen und Tragen entdecken Sie praxistaugliche Ansätze, die sich an natürlichen Bewegungsabläufen orientieren. Lassen Sie sich inspirieren und erlernen Sie Methoden, die Ihnen und den Menschen, die Sie pflegen, neue Bewegungsmöglichkeiten eröffnen.
Schwerpunkte des Workshops:
• Von automatisierten Bewegungen über Bewegungswahrnehmung zur erweiterten
Bewegungskompetenz
• Bewegungserfahrungen vom Einzelnen über Partner:innen hin zur Integration
bewegungseingeschränkter Heranwachsender
• Verschiedene Blickwinkel der Bewegung kennenlernen und ausprobieren
• Heben, Tragen, Ziehen und Zerren vermeiden und individuell angepasste Alternativen finden: im Sitzen/liegen bewegen, Transfer in den Rollstuhl
• Bewegung im Alltag achtsam begleiten: Ressourcenorientierte Unterstützung für nachhaltige Pflegeerfolge
In diesem Workshop lernen Sie, alltägliche Aktivitäten schonend zu gestalten. Ziel ist es, die Bewegungsfähigkeit und Selbstständigkeit zu fördern, die Lebensqualität für Pflegende und Gepflegte zu verbessern und Rückenproblemen präventiv entgegenzuwirken.
Zielgruppe:
Fachkräfte in der Pflege, pflegende Angehörige, Einzelfallhelfer:innen, Ehrenamtliche, Familienbegleiter:innen sowie alle, die junge Menschen in ihrer Bewegung begleiten möchten.
Wichtiger Hinweis:
Bitte kleiden Sie sich bequem und bringen Sie warme, rutschfeste Socken mit – ich lade Sie dazu ein, sich zu bewegen und Neues auszuprobieren!
Termin: 03.06.2026 von 09 – 15 Uhr
Kontakt über die Björn Schulz Stiftung
Inhalt:
Das Konzept der Basalen Stimulation unterstützt wahrnehmungsbeeinträchtigte Menschen in ihrer Kommunikation und ihrer Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen. Durch unterschiedliche Wahrnehmungsangebote werden diese Menschen über ihre Sinnesorgane auf positive Weise gefördert.
Der Basiskurs vermittelt über drei Tage praxisnah wie Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung die zentrale Rolle bei komplex beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen spielen und wie man anhand einfachster Angebote die Lebensqualität erheblich verbessern kann. Durch Eigenerfahrung spüren die Teilnehmenden wie man Muskelspannung reduziert, Eigenbewegung fördert, einen Dialog ohne Sprache anregt, Atmung vertieft usw.
Schwerpunkte:
- Welche sind die elementarsten Möglichkeiten um andere zu erreichen?
- Was gibt es für Angebote, dass sich ein beeinträchtigter junger Mensch spürt?
- Wie gestaltet man eine gute Berührungsqualität?
- Wie integriert man das in die tägliche Versorgung
Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung, da die Schulung sehr praktisch gestaltet wird. Bringen Sie sich eine Matte, eine Decke und ein Kissen mit und stellen Sie sich auf Eigenerfahrungen und Berührungen (vor allem der Hände) ein.
Die Teilnahme an einem Basiskurs für Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® ist Voraussetzung für einen Aufbaukurs.
Umfang:
Der Basiskurs enthält 24 Stunden Präsenzzeit und 6 Unterrichtsstunden à 45 Minuten Selbststudium. Insgesamt beträgt der Arbeitsaufwand/Workload 30 Stunden.
Termine:
07.09.2026(09:00 – 16:00 Uhr)
08.09.2026 (09:00 – 16:00 Uhr)
09.09.2026 (09:00 – 16:00 Uhr)
Teilnehmerzahl: max. 12 TN
Kosten:
590,00 Euro (Frühbucherpreis bis 07.08.2026)
640,00 Euro (Kursgebühr ab 08.08.2026)
Kursleitung:
Martina Götschel
Anmeldung über das Fortbildungszentrum in Köln
Wie wichtig ist es, eine gute Position zum Schlafen, Trinken oder zur Entspannung einzunehmen? Besonders Menschen mit Behinderung benötigen hierbei oft Unterstützung. Eine optimale Position schafft Wohlbefinden, erleichtert die von Atmung bis Verdauung, vermindert Spastiken/Kontrakturen und verhindert Druckstellen. Während das Lagern statisch ist, geht es bei der Positionsunterstützung um dynamische Anpassung und Bewegungsunterstützung.
Diese Fortbildung ist ideal für Sie, wenn Sie Menschen mit Behinderung im Pflegebett unterstützen und ihre Lebensqualität verbessern wollen.
SCHWERPUNKTE
- Praktische Anwendung: Erfahren Sie, wie verschiedene Positionen im Pflegebett praktisch analysiert und auf Menschen mit Behinderung (von Lähmung über Kontrakturen bis zu Fixierung) übertragen werden können.
- Bewegungsunterstützung: Lernen Sie, wie Sie KlientInnen so unterstützen, dass sie ihre individuelle Bewegungsfreiheit erhalten können.
- Expertenwissen: Diese Fortbildung basiert auf den neuesten Erkenntnissen und Standards, wie dem Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe“ und „Förderung der Mobilität“ sowie dem Pflegestärkungsgesetz II.
- Interaktive Übungen: Üben Sie in praktischen Einheiten, wie sich Positionen an den Menschen anpassen – und nicht umgekehrt.
Hinweis: Bitte tragen Sie, wie auch im beruflichen Alltag, bewegungsfreundliche Kleidung.
Termin: 30.09.2026 von 9 – 13 Uhr
Kontakt und Anmeldung über die Cooperative Mensch
Zertifikatskurs
Die Teilnehmer*innen erhalten nach Abschluss das Zertifikat des IFBS (internationale Förderverein für Basale Stimulation) mit der Berechtigung zum Aufbaukurs Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®.
INHALT
Das Konzept der Basalen Stimulation unterstützt wahrnehmungsbeeinträchtigte Menschen in ihrer Kommunikation und ihrer Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen. Durch unterschiedliche Wahrnehmungsangebote werden diese Menschen über ihre Sinnesorgane auf positive Weise gefördert.
Der Basiskurs vermittelt über drei Tage praxisnah wie Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung die zentrale Rolle bei komplex beeinträchtigten Menschen spielen und wie man anhand einfachster Angebote die Lebensqualität erheblich verbessern kann. Durch Eigenerfahrung spüren die Teilnehmer:innen wie man Muskelspannung reduziert, Eigenbewegung fördert, einen Dialog ohne Sprache anregt, Atmung vertieft usw.
SCHWERPUNKTE
- Mit welchen elementaren Möglichkeiten kann ich mein Gegenüber erreichen?
- Was gibt es für Angebote, dass sich ein komplex beeinträchtigter Mensch spürt?
- Wie kann ich eine gute Berührungsqualität gestalten?
- Wie integrierte ich die basale Stimulation in die tägliche Begleitung/ Pflege von Assistenznehmenden.
HINWEISE
- Bitte tragen Sie bequeme Kleidung, da die Schulung sehr praktisch gestaltet wird.
- Bringen Sie sich bitte eine Decke und ein Kissen mit.
- Stellen Sie sich bitte auf freiwillige Eigenerfahrungen und Berührungen (vor allem an den Händen, Armen und am Rücken) ein.
- Umfang: 3 Kurstage inkl. Selbststudium entsprechend der Vorgaben des Rahmencurriculums (Basale Stimulation – Internationaler Förderverein e.V.)
- Die Teilnahme an einem Basiskurs für Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® ist Voraussetzung für einen Aufbaukurs.
DOZENTIN
Martina Götschel
Heilerziehungspflegerin,
Kinaesthetics Trainerin,
Palliativfachkraft für Kinder und Jugendliche,
Praxisbegleiterin und Pflegeberaterin für Basale Stimulation in der Pflege
Termine 04.11.2026 05.11.2026 23.11.2026 Zeit jeweils 10:00-17:00 Kosten 490,00 € Format Lehrgang-Seminar Zertifikatskurs | Veranstaltungsort Cooperative Mensch eG Hinterhaus, 3. OG Gubener Str. 49 10243 Berlin |
Zielgruppe Fachkräfte und Bezugspersonen, die Menschen mit komplexer Behinderung begleiten – pädagogisches und pflegerisches Personal, pflegende Angehörige, Ehrenamtliche und Auszubildende. Teilnehmerzahl mind. 6 max. 14 | Kontakt fortbildung@co-mensch.de Telefon: (030) 446 872 300 |
Sie möchten mehr in der Basalen Stimulation? Als Praxisbegleiter/in sind Sie die Ansprechperson für die Einrichtung und können selbst Seminare wie Basis-, Aufbaukurs und Thementage gestalten. Freuen Sie sich auch auf ein komplettes Didaktik Seminar, dass Sie auf die Rolle des Dozenten perfekt vorbereitet sind.
Mehr Informationen demnächst hier 🙂