
Voraussetzungsloses Angebot in der Praxis: der Apfel
Was macht ein Angebot wirklich voraussetzungslos? Am Beispiel Apfel zeige ich eine komplette Basale-Stimulation-Einheit zum Nachmachen.
Hier finden Sie Wissenswertes und hilfreiche Tipps rund um die Themen Basale Stimulation, Kinästhetik und Palliativpflege.

Was macht ein Angebot wirklich voraussetzungslos? Am Beispiel Apfel zeige ich eine komplette Basale-Stimulation-Einheit zum Nachmachen.

Ich rede und schreibe viel über die Lebenswelt von Kindern mit komplexer Behinderung und wie man ihre Lebensqualität und die ihrer Bezugspersonen verbessern kann. Nun

Kind im Rollstuhl anziehen bei Aprilwetter: Wie erkenne ich, ob meinem Kind im Rollstuhl heiß oder kalt ist? Tipps und Tricks der Expertin
Vielleicht kennen Sie das: Als Bezugsperson unterstützt man sehr viel bei allen Bewegungen. Immer wieder ein Umsetzen, das irgendwie funktionieren muss. Bei kleinen Kindern ist
Viele Kinder mit Behinderung können mit Schnee wenig anfangen – erfahre, wie du Weihnachten trotzdem spürbar und bedeutungsvoll gestalten kannst.

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Sprache ist mehr als nur ein Mittel zur Kommunikation – sie formt, wie wir uns selbst und unsere Umgebung wahrnehmen. Besonders im Umgang mit Menschen

Der Beitrag zeigt, wie wichtig es ist, die eigene Körperspannung bei der Pflege von jungen Menschen mit Behinderung bewusst wahrzunehmen und zu reduzieren. Hohe Spannung, oft unbewusst, erschwert Bewegungen und verstärkt Spastik – sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Pflegenden. Anhand eines Praxisbeispiels wird verdeutlicht, wie achtsame Bewegungsführung, eine gute Positionierung und ein entspannter Ansatz Stress abbauen und Bewegungen sanfter machen können. Mit hilfreichen Tipps und praktischen Ansätzen unterstützt der Beitrag dabei, die Lebensqualität für beide Seiten zu verbessern.

Das Element Wasser fasziniert die Menschen seit jeher – es ist Ursprung des Lebens und wirkt durch seine Bewegung und Vielseitigkeit auf Körper und Sinne.
Als Expertin für grundlegende Bewegung und Kommunikation für junge Menschen mit komplexer Beeinträchtigung zeige ich Pflegenden, wie man ohne Anstrengung bewegt und gezielte Angebote zur dialogischen Wahrnehmungsanregung gestaltet. Das ermöglicht den unterstützungsbedürftigen Kindern und versorgenden Pflegenden eine hohe Lebensqualität - und sorgt damit für viel mehr als ein Schnelles satt und sauber.
Die Pflege wird dabei mit der Pädagogik verbunden: Ich vermittele etwa durch speziellen Körperkontakt Anreize zur gezielten Bewegungserfahrung und Alternativen für Heben und Tragen, welche die behinderte junge Person unterstützt und mobilisiert. Und das, ohne mehr Zeit oder mehr Materialien zu beanspruchen! Finanziert wird das oft schon durch die Krankenkasse.
Herzlich willkommen zum dritten Türchen des basal-bewegt Adventskalenders!
Heute widmen wir uns einer Erfahrung, die vielen jungen Menschen mit komplexer Behinderung im Alltag fehlt: der spürbaren Grenze des eigenen Körpers – erfahrbar durch ein einfaches Ritual aus Ausstreichen und einem kleinen Tattoo.
Eine ruhige Hand.
Ein klarer Verlauf von der Schulter bis zur Hand.
Ein Punkt auf der Haut, der sagt: „Hier bin ich.“
Mehr braucht es nicht, damit ein Mensch mit schwerer Behinderung wieder ein Stück selbst spüren kann. ✨
Mit gleichmäßigen, wiederholten Ausstreich-Bewegungen über den Arm entsteht eine Erfahrung, die tief in das somatische System wirkt: Sie macht die Hautgrenze spürbar. Sie vermittelt Orientierung. Und ganz oft führt sie zu genau dem Moment, in dem etwas im Körper weicher wird – oder der Blick für einen Augenblick präsenter wird.
Somatische Wahrnehmung entsteht durch Berührung, Rhythmus und die klare Weiterleitung von Reizen über Haut, Muskeln und Knochen.
Sie ist die Basis dafür, dass ein Mensch überhaupt ein Körperbild entwickeln kann:
Wo bin ich? Wo beginnt mein Arm? Wo hört er auf? Gehöre ich zusammen?
Genau diese Erfahrungen fehlen vielen jungen Menschen im Alltag:
lange Positionierungszeiten, wenig Eigenbewegung, viel Pflege – wenig klarer Hautkontakt.
Ausstreichen bringt das zurück.
Nicht hektisch. Nicht zufällig.
Sondern langsam, flächig, vorhersehbar.
Der Körper erhält darüber Informationen, die Halt geben:
„Das ist mein Arm.“
„Hier verläuft er.“
„Ich bin im Raum.“
Das Tattoo selbst – ein kleiner Stern, ein Stiefel, ein Weihnachtsbaum – ist nur die sichtbare Spur.
Die eigentliche Erfahrung passiert vorher:
Grenze spüren. Körperform erkennen. Orientierung zurückgewinnen.
Und manchmal sogar:
ein kleines Lächeln oder das stille Hinhalten des zweiten Arms.
Dieser Impuls ist Teil meines Adventskalenders für junge Menschen mit komplexer Behinderung und ihre Bezugspersonen.
Jedes Türchen bleibt nur 24 Stunden geöffnet und verschwindet danach aus dem öffentlichen Bereich.
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Ich wünsche Ihnen einen berührenden dritten Dezember und eine schöne Entdeckung der somatischen Wahrnehmung.
✨ basal-bewegte Grüße
Martina Götschel
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